Am Samstag waren wir lecker frühstücken im Deseo. Das Wochenende verbrachten wir ansonsten recht ruhig und bastelten gemeinsam das Mobile fertig. Sonntag Mittag habe ich dann den berühmten Schleimpropf verloren und musste leider feststellen, dass die dünnen Slipeinlagen die Flüssigkeit nicht alles auffangen konnten. War das etwa der Blasensprung? Oder ein Anriss?
Beim Stehen und Sitzen verhält sich alles normal, doch nach dem Liegen habe ich irgendwie immer eine etwas feuchte Unterhose. Wie unangenehm!
Montag früh sind wir dann in die Klinik. Es wurde CTG gemacht und Ultraschall. Der Test auf einen Blasensprung stand auf negativ. Also bin ich einfach nur inkontinent...:(.
Es ist noch etwas Fruchtwasser da und dann wurde ich gefragt, ob ich rauchen würde, die Plazenta sieht leicht verkalkt aus. Wie? Nein! Das liegt jetzt wohl an der Zeit. Krümelchen muss jetzt bald mal rauskommen.
Wir durften dann wieder nach Hause. Somit sahen wir das ganze als Generalprobe und morgen geht es wieder zur normalen Routineuntersuchung in die Klinik. Zwischendurch werden wir noch ein Paket mit der Bärchenbordüre abschicken. Es hat sich über die Kleinanzeigen doch glatt endlich jemand gefunden.
Da der Schleimpropf abgegangen ist, werde ich nun auch nicht mehr zum Schwimmen. Leider.
Dafür habe ich mir nun vorgenommen ab morgen kleine Spaziergänge einzubauen. Vielleicht bringt das ein bisschen. Panik habe ich noch nicht, aber ich würde ungerne die Geburt einleiten lassen. Ich finde das sollte auf natürlichem Wege passieren. Das Köpfchen sitzen jetzt aber fest im Becken, also denke ich mal, dauert es eh nicht mehr lange.
Über meine Schwangerschaft, mein Privatleben und mein Job in der Werbebranche
Dienstag, 20. August 2013
Mittwoch, 14. August 2013
39. Woche – Unser Endspurt
Das Wochenende haben wir recht ruhig und enspannt zu Hause verbracht. Am Samstag Abend zu einer sehr späten Uhrzeit sind wir vom Restaurant noch schnell zum Flugplatzgelände gefahren. Leider waren sehr viele Bereiche für Autos abgesperrt und somit sind wir dann wieder nach Hause. Das erste Jahr ohne Festival und es war zu ertragen. Schade war es dennoch. Da ich nun sehr unbeweglich geworden bin versuche ich nicht mehr so viel durch die Gegend zu gehen. Das Becken dehnt sich und viel geht daher auch nicht mehr. Die Hausarbeit und kleinen Dinge zu erledigen reichen mir im Moment.
Einen Wecker brauchen wir morgens nun auch nicht mehr. Kurz nach 6 Uhr bin ich eh immer wach. Danach versuche ich irgendwie noch einzuschlafen, das klappt aber häufig nicht. Mir wird vom Liegen häufig ganz komisch. Im Laufe des Tages legt sich das zum Glück meist wieder. Ansonsten verbringe ich die Zeit mit der restlichen Bastelarbeit. Ich hoffe wir schaffen das noch vor der Entbindung, aber deshalb Stress ich mich jetzt nicht....immer ne schön ruhige Kugel schieben.
Die Akupunktur gestern früh war recht unangenehm. Eine Stelle wollte auch nicht so recht, weil zu viel Wasser im Bein war. Ansonsten stand ich wie unter Strom. Die Hitzewallungen gestern taten ihr übriges. Beim Frauenarzt am Nachmittag lief es mit dem CTG nicht so gut. Krümelchen war sehr aktiv und hat immer versucht sich wegzubewegen. Mein Frauenarzt meinte dann nur: Da ist ja richtig viel Aktion im Bauch.
Diesmal hat er sich auch mehr Gedanken ums Wasser in den Beinen gemacht und sich das sogar mal angeguckt. Er fand es bemerkenswert, dass ich die Strümpfe immer noch trage und das auch so durchziehe. Naja, was bleibt mir übrig. Wenn ich sie nicht anziehe tun mir so ziemlich die Beine weh und es wir alles viel unangenehmer. Jetzt im Moment ist es ja zum Glück auch kühler geworden.
Ansonsten wurde mir noch viel Glück bei der Entbindung gewünscht. Komisches Gefühl, dass es wir jetzt wirklich so kurz davor stehen. Wo ist die Zeit bloss geblieben.
Meine Mutter rief mich heute früh an (Danke...danach war ich nun endgültig wach). Sie hat sich nun total in den Kopf gesetzt in 14 Tagen hier aufzuschlagen. Sie will ihre Tochter sehen, dass wäre ja so wichtig. Mhh...interessant, dass diese Erkenntnis jetzt kommt, wo ich mich nicht mehr bewegen kann und es alles recht anstrengend ist. Ich habe ihr gesagt, dass wir an dem Wochenende zum Brunch eingeladen wurden. Sie will dann einen Tag später kommen. Daraufhin habe ich gemeint, dass mir das zu viel wird, so zwei Tage hintereinander. Null Reaktion. Ich fände es schön, wenn sie im September vorbeikommen. Nein, da kann sie aber leider nicht. Es ist schön, dass mal wieder kein Nein akzeptiert wird und auch sonst null Rücksicht. Interessanterweise haben meine Tanten und unsere Freunde deutlich mehr Verständnis. Momentan weiß ich noch nicht, wie ich diesen Wahn aus ihrem Kopf herausbekommen soll. Wahrscheinlich muss ich versuchen meinen Vater ein bißchen einzuspannen, aber so richtig auf ihn hören wird sie auch nicht. Dilema!
Die Wochen davor waren die Beiden ja auch ständig von meiner Cousine und den Kleinen eingespannt. Dann ging es nur noch: Max hat...Ben ist...und überhaupt. Schön, dann hatten sie wenigstens eine Beschäftigung. Meine Cousine hat sich seit dem kurzen Telefonat im Juli nicht mehr gemeldet. Scharf darauf bin ich aber eh nicht. Vielleicht ist das somit nur gut.
Einen Wecker brauchen wir morgens nun auch nicht mehr. Kurz nach 6 Uhr bin ich eh immer wach. Danach versuche ich irgendwie noch einzuschlafen, das klappt aber häufig nicht. Mir wird vom Liegen häufig ganz komisch. Im Laufe des Tages legt sich das zum Glück meist wieder. Ansonsten verbringe ich die Zeit mit der restlichen Bastelarbeit. Ich hoffe wir schaffen das noch vor der Entbindung, aber deshalb Stress ich mich jetzt nicht....immer ne schön ruhige Kugel schieben.
Die Akupunktur gestern früh war recht unangenehm. Eine Stelle wollte auch nicht so recht, weil zu viel Wasser im Bein war. Ansonsten stand ich wie unter Strom. Die Hitzewallungen gestern taten ihr übriges. Beim Frauenarzt am Nachmittag lief es mit dem CTG nicht so gut. Krümelchen war sehr aktiv und hat immer versucht sich wegzubewegen. Mein Frauenarzt meinte dann nur: Da ist ja richtig viel Aktion im Bauch.
Diesmal hat er sich auch mehr Gedanken ums Wasser in den Beinen gemacht und sich das sogar mal angeguckt. Er fand es bemerkenswert, dass ich die Strümpfe immer noch trage und das auch so durchziehe. Naja, was bleibt mir übrig. Wenn ich sie nicht anziehe tun mir so ziemlich die Beine weh und es wir alles viel unangenehmer. Jetzt im Moment ist es ja zum Glück auch kühler geworden.
Ansonsten wurde mir noch viel Glück bei der Entbindung gewünscht. Komisches Gefühl, dass es wir jetzt wirklich so kurz davor stehen. Wo ist die Zeit bloss geblieben.
Meine Mutter rief mich heute früh an (Danke...danach war ich nun endgültig wach). Sie hat sich nun total in den Kopf gesetzt in 14 Tagen hier aufzuschlagen. Sie will ihre Tochter sehen, dass wäre ja so wichtig. Mhh...interessant, dass diese Erkenntnis jetzt kommt, wo ich mich nicht mehr bewegen kann und es alles recht anstrengend ist. Ich habe ihr gesagt, dass wir an dem Wochenende zum Brunch eingeladen wurden. Sie will dann einen Tag später kommen. Daraufhin habe ich gemeint, dass mir das zu viel wird, so zwei Tage hintereinander. Null Reaktion. Ich fände es schön, wenn sie im September vorbeikommen. Nein, da kann sie aber leider nicht. Es ist schön, dass mal wieder kein Nein akzeptiert wird und auch sonst null Rücksicht. Interessanterweise haben meine Tanten und unsere Freunde deutlich mehr Verständnis. Momentan weiß ich noch nicht, wie ich diesen Wahn aus ihrem Kopf herausbekommen soll. Wahrscheinlich muss ich versuchen meinen Vater ein bißchen einzuspannen, aber so richtig auf ihn hören wird sie auch nicht. Dilema!
Die Wochen davor waren die Beiden ja auch ständig von meiner Cousine und den Kleinen eingespannt. Dann ging es nur noch: Max hat...Ben ist...und überhaupt. Schön, dann hatten sie wenigstens eine Beschäftigung. Meine Cousine hat sich seit dem kurzen Telefonat im Juli nicht mehr gemeldet. Scharf darauf bin ich aber eh nicht. Vielleicht ist das somit nur gut.
Mittwoch, 7. August 2013
38. Woche – Es wird beschwerlicher
So langsam realisiert man, dass die Schwangerschaft bald zu Ende geht. Am Montag war ich kurz in der Innenstadt und wollte im Stoffladen restliche Besorgungen erledigen. Leider habe ich nicht alles bekommen. Es war mal wieder tierisch heiß, aber was viel schlimmer war: Ich konnte mich kaum rühren. Jeder Schritt tat weh. Es zog in die Hüfte. Krümelchen ist nun wahrscheinlich ins Becken gerutscht? Zumindest konnte ich am Sonntag das erste Mal seit langem etwas besser schwimmen. Das Becken war nicht mehr so überfüllt und ich bekam endlich wieder Luft zum Atmen.
Am Nachmittag ging es dann noch nach Hildesheim zum Fotografen. Das ganze dauerte etwa 2,5 Stunden und es sind ganz wunderschöne Bauchfotos entstanden. Meinen Schatz wollte ich damit überraschen, aber wieder durch die Gegend fahren widerstrebt mir gerade, daher muss er die fertigen Abzüge rausholen.
Auf den Weg nach Hause, bekam ich dann noch den Anruf, dass der Arzttermin von Papa meines Lieblingsmenschen früher ist. Somit war es dann vorbei mit der entspannten nach Hause fahrt. Den Termin haben wir dennoch geschafft, aber die Tour nach Lamspringe und zurück reichte für den Tag dann auch erstmal.
Montag Abend war ich dann so dermaßen geschafft, dass ich nicht mal mehr richtig sitzen konnte. Es zog in den Bauch rein und fühlte sich nach leichten Wehen an. Liegen war die einzige Option.
Gestern früh kam dann meine Hebamme vorbei, zur Akupunktur. Ich erzählte ihr von meiner Unbeweglichkeit und den abendlichen Ziehen. Sie erklärte mir kurz und eindringlich, dass so viel durch die Gegend gerenne nicht mehr für mich drin sei. Es kann sogar sein, dass wir nicht mehr zur 4 Sitzung kommen, weil Krümelchen früher raus will. So ein bisschen hat mich da die Panik gepackt und ich schleppt nun die beiden Kliniktaschen ins Auto.
Ich hoffe wir halten das ganze noch ein bisschen durch, weil im Moment die Kreissäale der beiden Krankenhäuser total dicht sein sollen. Man kann die Schwangeren wohl im Moment dort gerade stapeln. Klingt ja nach den besten Voraussetzungen.
Zur Ablenkung werde ich heute erstmal etwas schönes kochen (Spinat-Gemüse-Mett-Lasagne) oder vielleicht noch was einfaches backen. Ansonsten liegt der Stoff bereit und ich könnte draußen weiter dem Nähwahn verfallen. Dank dafür noch mal an Karla, die Idee mit dem Bratenschlauch war einfach super.
Ansonsten finde ich meine Schwangerschaftbeschwerden im Moment schon etwas lästig. Morgens wird mir sehr häufig übel. Meist trinke ich dann immer ein ordentliches Glas Buttermilch mit Saft. Das hilft für den Moment ganz gut. Die Wassereinlagerungen sind nervig. Aber ohne die Kompressionsstrümpfe und das Weleda Venedoron würde ich wahrscheinlich noch schlimmer aussehen. Gestern Mittag, kurz vor der Fahrt nach Hannover zum Friseur, kam mir dann auch noch die Galle hoch. Super, wenn man dann auf der Toilette sitzt und sich garnicht so schnell umdrehen kann. Das war dann eh alles zu spät. Die Flüssigkeit landete im Ausschnitt und auf das frische Sommerkleid. Vielleicht war das eine erste körperliche Übung, auf das was kommen wird.
Dieses Jahr werde ich leider nicht auf das M'era Luna können. Ich darf trotz Schwangerschaft nicht mit einem Stuhl auf das Konzertgelände. Ohne Stuhl wäre es für mich einfach zu anstrengend. Schade, aber die großen Veranstalter haben es mittlerweile nicht mehr nötig Rücksicht auf solche Dinge zu nehmen.
Und hier noch die Bilder von den entstandenen genähten Dingen (Das Beistellbett wurde von meinem Schatz gebaut und sieht einfach super aus):
Nestchen:
Knistertuch:
Am Nachmittag ging es dann noch nach Hildesheim zum Fotografen. Das ganze dauerte etwa 2,5 Stunden und es sind ganz wunderschöne Bauchfotos entstanden. Meinen Schatz wollte ich damit überraschen, aber wieder durch die Gegend fahren widerstrebt mir gerade, daher muss er die fertigen Abzüge rausholen.
Auf den Weg nach Hause, bekam ich dann noch den Anruf, dass der Arzttermin von Papa meines Lieblingsmenschen früher ist. Somit war es dann vorbei mit der entspannten nach Hause fahrt. Den Termin haben wir dennoch geschafft, aber die Tour nach Lamspringe und zurück reichte für den Tag dann auch erstmal.
Montag Abend war ich dann so dermaßen geschafft, dass ich nicht mal mehr richtig sitzen konnte. Es zog in den Bauch rein und fühlte sich nach leichten Wehen an. Liegen war die einzige Option.
Gestern früh kam dann meine Hebamme vorbei, zur Akupunktur. Ich erzählte ihr von meiner Unbeweglichkeit und den abendlichen Ziehen. Sie erklärte mir kurz und eindringlich, dass so viel durch die Gegend gerenne nicht mehr für mich drin sei. Es kann sogar sein, dass wir nicht mehr zur 4 Sitzung kommen, weil Krümelchen früher raus will. So ein bisschen hat mich da die Panik gepackt und ich schleppt nun die beiden Kliniktaschen ins Auto.
Ich hoffe wir halten das ganze noch ein bisschen durch, weil im Moment die Kreissäale der beiden Krankenhäuser total dicht sein sollen. Man kann die Schwangeren wohl im Moment dort gerade stapeln. Klingt ja nach den besten Voraussetzungen.
Zur Ablenkung werde ich heute erstmal etwas schönes kochen (Spinat-Gemüse-Mett-Lasagne) oder vielleicht noch was einfaches backen. Ansonsten liegt der Stoff bereit und ich könnte draußen weiter dem Nähwahn verfallen. Dank dafür noch mal an Karla, die Idee mit dem Bratenschlauch war einfach super.
Ansonsten finde ich meine Schwangerschaftbeschwerden im Moment schon etwas lästig. Morgens wird mir sehr häufig übel. Meist trinke ich dann immer ein ordentliches Glas Buttermilch mit Saft. Das hilft für den Moment ganz gut. Die Wassereinlagerungen sind nervig. Aber ohne die Kompressionsstrümpfe und das Weleda Venedoron würde ich wahrscheinlich noch schlimmer aussehen. Gestern Mittag, kurz vor der Fahrt nach Hannover zum Friseur, kam mir dann auch noch die Galle hoch. Super, wenn man dann auf der Toilette sitzt und sich garnicht so schnell umdrehen kann. Das war dann eh alles zu spät. Die Flüssigkeit landete im Ausschnitt und auf das frische Sommerkleid. Vielleicht war das eine erste körperliche Übung, auf das was kommen wird.
Dieses Jahr werde ich leider nicht auf das M'era Luna können. Ich darf trotz Schwangerschaft nicht mit einem Stuhl auf das Konzertgelände. Ohne Stuhl wäre es für mich einfach zu anstrengend. Schade, aber die großen Veranstalter haben es mittlerweile nicht mehr nötig Rücksicht auf solche Dinge zu nehmen.
Und hier noch die Bilder von den entstandenen genähten Dingen (Das Beistellbett wurde von meinem Schatz gebaut und sieht einfach super aus):
Nestchen:
Knistertuch:
Mittwoch, 31. Juli 2013
37. Woche – Stoff- und Bastelläden und Mutterschaftsgeld
Seit ein paar Tagen konnte ich nachts nicht mehr sonderlich ruhig schlafen und da das Beistellbett nun endlich fertig ist und super aussieht, begann es in meinen Fingern zu gribbeln. Die Idee: Ein Nestchen muss genäht werden und ein Mobile soll gebastelt werden. Da ich gestern wegen des Frauenarzttermins in die Stadt musste, verband ich dieses gleich mit einer Einkaufstour im Stoff- und Bastellladen. Der Bastelladen war leider leicht enttäuschend, trotz der Fülle an Pseudo Selbstmachdingen, hatten sie keine Knisterfolie. Somit konnte ich schon einiges einkaufen, fand aber leider nicht alles. Im Stoffladen sprach mich dann auch noch ein teurer, schöner Patchwork-Stoff an (Die Dänen können wirklich gutes Stoffdesign) und ich griff zu. Zum Glück hatte ich alles ausgemessen und klare Vorstellungen, weil die Beratung nur teilweise gut war. Eine weitere schwangere junge Frau, suchte zur selben Zeit nach Stoff und wollte eine Krabbeldecke nähen. Das Ganze sollte in Schwarz/Weiß sein. Wie und was genau, wusste sie aber nicht. Das wurde dann schon schwieriger. Eine weitere Schwangere sah ich dann noch bei den Jersey-Stoffen. Unglaublich, was für ein Zufall...Ich kann wohl somit sagen, dass ich eine typische Schwangere bin. Wahrscheinlich muss jeder so einen Stoffladen-Flash in der Schwangerschaft miterlebt haben.
Als ich die Woche meine Kontoauszüge beguachtete erstaune mich die Gehaltssumme. Ich hatte den Arbeitgeberausgleich zum Mutterschaftgeld für nicht sooo hoch angesehen. Nun hatte ich mehr bekommen, als sonst. Das, das nicht so ganz richtig sein konnte, leuchtete mir auch irgendwie ein. Es sollte deshalb nicht einen Tag dauern und bekam auch schon einen Anruf aus dem Büro, dass da etwas schief gelaufen ist. Ich solle doch bitte die Hälfte zurücküberweisen. Mh, aber auch das erscheint mir im Moment nich ganz richtig. Am Ende sollte doch Netto das rauskommen, was man vorher halt auch als Gehalt raus hatte. Ich habe nun das ganze nach der Formel aus dem Netz berechnet und komme nur auf diesen deutlich geringeren Betrag, wobei die normalen Arbeitstage im Monat vor dem Mutterschutz nicht angerechnet wurden. Daran könnte es wohl liegen.
Somit bin ich jetzt erstmal weg vom Bastelspass und muss mich um Verwaltungszeug kümmern, für die doch eigentlich mein Arbeitgeber zuständig ist oder? Vertrauen habe ich nämlich so reingarnicht in die Buchhaltung, weil sie schon vor Wochen versucht haben mir weniger Urlaubstage für das Jahr zu berechnen.
Als ich die Woche meine Kontoauszüge beguachtete erstaune mich die Gehaltssumme. Ich hatte den Arbeitgeberausgleich zum Mutterschaftgeld für nicht sooo hoch angesehen. Nun hatte ich mehr bekommen, als sonst. Das, das nicht so ganz richtig sein konnte, leuchtete mir auch irgendwie ein. Es sollte deshalb nicht einen Tag dauern und bekam auch schon einen Anruf aus dem Büro, dass da etwas schief gelaufen ist. Ich solle doch bitte die Hälfte zurücküberweisen. Mh, aber auch das erscheint mir im Moment nich ganz richtig. Am Ende sollte doch Netto das rauskommen, was man vorher halt auch als Gehalt raus hatte. Ich habe nun das ganze nach der Formel aus dem Netz berechnet und komme nur auf diesen deutlich geringeren Betrag, wobei die normalen Arbeitstage im Monat vor dem Mutterschutz nicht angerechnet wurden. Daran könnte es wohl liegen.
Somit bin ich jetzt erstmal weg vom Bastelspass und muss mich um Verwaltungszeug kümmern, für die doch eigentlich mein Arbeitgeber zuständig ist oder? Vertrauen habe ich nämlich so reingarnicht in die Buchhaltung, weil sie schon vor Wochen versucht haben mir weniger Urlaubstage für das Jahr zu berechnen.
Sonntag, 28. Juli 2013
37. Woche – Im Hochsommer schwanger
Morgens wacht man auf und hat dicke Hände und dicke Beine. Meine Knöchel kann man selber nicht mehr erkennen. Die Kompressionsstrümpfe helfen nur zum Teil. Der Tipp meiner Hebamme die Kompressionsstrümpfe immer mal wieder nass zu machen, um die Beine zu kühlen. Mein persönliches Fitnesstraining ist daher jeden morgen die Strümpfe über die dicken Beine zu bekommen.
Im Schwimmbad ist es mittlerweile extrem voll und kaum noch zum Schwimmen zu nutzen. Mein Schatz hat indessen das Beistellbett fast fertig gebaut und es sieht verdammt gut aus. In der nächsten Woche habe ich wieder einen Frauenarzttermin und einen Hebammentermin. Die Akupunktur ist interessant und man hat wirklich das Gefühl. dass es wirkt. Ich trinke nun weiterhin meinen Schwangerschaftstee. Den Himbeerblättertee könnte ich auch noch trinken, meine Hebamme meinte aber, dass der Schwangerschaftstee ausreicht. Es ist aber schon erschreckend, wie schnell die Zeit vergeht und trotz, dass es anstrengend wird/ist, will ich es noch nicht wahrhaben, dass es zu Ende geht und es wirklich jederzeit losgehen könnte. Die Kliniktasche steht vor dem Bett und das meiste ist erledigt. Das entspannt ungemein.
Im Schwimmbad ist es mittlerweile extrem voll und kaum noch zum Schwimmen zu nutzen. Mein Schatz hat indessen das Beistellbett fast fertig gebaut und es sieht verdammt gut aus. In der nächsten Woche habe ich wieder einen Frauenarzttermin und einen Hebammentermin. Die Akupunktur ist interessant und man hat wirklich das Gefühl. dass es wirkt. Ich trinke nun weiterhin meinen Schwangerschaftstee. Den Himbeerblättertee könnte ich auch noch trinken, meine Hebamme meinte aber, dass der Schwangerschaftstee ausreicht. Es ist aber schon erschreckend, wie schnell die Zeit vergeht und trotz, dass es anstrengend wird/ist, will ich es noch nicht wahrhaben, dass es zu Ende geht und es wirklich jederzeit losgehen könnte. Die Kliniktasche steht vor dem Bett und das meiste ist erledigt. Das entspannt ungemein.
Sonntag, 14. Juli 2013
35. Woche – Wäsche sortieren und Festivalbesuche
In der letzten Woche bin ich einen Tag zu meinen Eltern gefahren und habe die restlichen Kinderklamotten in den kleinen Größen abgeholt. Die Sachen sind nun gewaschen und müssen nun wegsortiert werden. Eine Babybadewanne habe ich letzte Woche in einem Secondhandladen gekauft.
Jetzt fehlen nur noch Spannbettlagen für das Babybett und eine Wärmelampe für den Wickelplatz.
Das Babybeistellbett muss von meinem Schatz noch gebaut werden. Ich hoffe wir schaffen das zeitlich.
Ende nächster Woche feiern wir eine kleine Geburtstagsgrillparty und dafür müssen noch einige Vorbereitungen getroffen werden. Wir werden somit nächste Woche noch zu genüge ausgelastet sein.
Letzte Wochenende waren wir für einen Tag in Hamburg auf dem Nordstern Festival. Dank des netten Teams wurde mir ein Stuhl zur Verfügung gestellt. Den Abend haben wir auf einen schönen Dachterrasse bei lieben Menschen verbracht und ganz viel Spaß gehabt. Um 3 Uhr nachts kamen wir erst zu Hause an, aber es hat sich gelohnt und solange man noch die Freiheit, sollten wir es ausnutzen.
Ob wir auf das Mera Luna gehen, steht leider noch nicht fest. Wir müssen im Moment gucken, wie sich die nächsten Wochen entwickeln.
Jetzt fehlen nur noch Spannbettlagen für das Babybett und eine Wärmelampe für den Wickelplatz.
Das Babybeistellbett muss von meinem Schatz noch gebaut werden. Ich hoffe wir schaffen das zeitlich.
Ende nächster Woche feiern wir eine kleine Geburtstagsgrillparty und dafür müssen noch einige Vorbereitungen getroffen werden. Wir werden somit nächste Woche noch zu genüge ausgelastet sein.
Letzte Wochenende waren wir für einen Tag in Hamburg auf dem Nordstern Festival. Dank des netten Teams wurde mir ein Stuhl zur Verfügung gestellt. Den Abend haben wir auf einen schönen Dachterrasse bei lieben Menschen verbracht und ganz viel Spaß gehabt. Um 3 Uhr nachts kamen wir erst zu Hause an, aber es hat sich gelohnt und solange man noch die Freiheit, sollten wir es ausnutzen.
Ob wir auf das Mera Luna gehen, steht leider noch nicht fest. Wir müssen im Moment gucken, wie sich die nächsten Wochen entwickeln.
Montag, 1. Juli 2013
33. Woche – Wir sind umgezogen
Die letzten Wochen haben uns so sehr eingespannt, dass ich nicht mal ansatzweise an den Blog gedacht habe. Dank lieber Freunde sind wir erfolgreich überletzten Sonntag umgezogen. Die Wohnung sah und sieht demensprechend noch wüst aus, aber mittlerweile sieht man auch ein Ende in Sicht der Entpackung und neu Verpackung der Kartons und unterbringen der ganzen Klamotten.
Sonntag Nachmittag war ich sichtlich drauf und dran das meiste in den Garten zu stellen und zu verbrennen. Nervlich sah ich einen friedlichen Mutterschutz winkend an mir vorbeigehen. In der letzten Woche habe ich hier nun die Küche von morgens bis abends versucht zu entrümpeln. Bei den Oberflächen bin ich noch nicht angekommen, aber nun haben wir deutlich mehr Platz in den Schränken und meine Sachen sind zum Teil untergebracht. Der Keller ist nun recht voll mit aussortiertem Geschirr und täglich füllt sich ein Sack voll Müll. Unsere Schuhe haben wir aussortiert und Männe hat mein nicht mehr so schönes Regal zu einem Schuhregal umfunktioniert, zumindest erfüllt es nun einen guten Zweck. Die Kindergardine hängt auch endlich (wir sind beide total begeistert von der Gardine). Und diese Woche heißt es: zur Post, Frauenarzttermine, Krankenkassentermine, dann noch Ummelden meiner Person und meines Autos. Die meisten Versicherungsumeldungen gingen Freitag früh problemlos und schnell.
Zur Rückbildung im Levana habe ich mich auch schon mal vorsorglich angemeldet, da ich, obwohl ich dachte, dass ich früh dran wäre, fast keine Termine zur Akupunktur in der Klinik bekommen hätte. Zumindest für 3 Sitzungen habe ich noch Termine bekommen. Die Unterlagen für Kindergeld, Krankenkasse und Elterngeld liegen hier ausgedruckt und sortiert.
Zumindest ist das Thema Wohnung in Hannover abgeschlossen. Die Wohnung hatte ich letzte Woche Dienstag noch gesäubert und abends den Schlüssel übergeben. Ich bin gespannt, wann mein Vermieter die Kaution überweist. So wie dieser Mensch drauf ist, werde ich wohl mehrmals anrufen müssen (Chaos im Kopf bei dem Kerl).
Auf die Palme hat mich dann letzte Woche meine Mutter gebracht. Erst rief mich meine Tante an und erkundigte sich netterweise nach meinem Befinden und bot mir ihre Hilfe an, sollte es mal zu viel werden. Auf ihre Frage, warum meine Eltern nicht mitgeholfen haben, gab ich erstmal keine Antwort. Beim großen Umzug hätten sie nur alle wirr gemacht. Es wäre mir eine Hilfe gewesen, in der Woche vorher vorbeizukommen und beim Aufräumen (Kühlschrank putzen, Fenster putzen etc.) zu helfen. Nach Meinung meiner Mutter hatte sie aber keine Zeit dafür. Meine Tante hat meine Mutter nun angepflaumt, warum sie mir den nicht mal beim Umzug geholfen hat und teilte mir das mit. Ebenso wie, dass ich es ja nicht wollte. Darauf erwiederte ich nur, dass sie mir an dem großen Umzugstag keine Hilfe sei und es besser wäre, wenn sie vielleicht vorher vorbeigekommen wäre. Ich hätte das ganze mit einen kurzen Stadtbummel verbunden. Sie dachte dann mit, "Naja jetzt ist es ja eh zu spät!" sei die Sache erledigt. Ich erwiederte nur, dass sie mir gerne in der nächsten Woche beim Grundputzen der Wohnung für die Übergabe helfen kann. Dann kamen die unzähligen Ausreden. Am Ende knallte sie mir echt noch die Wahrheit um die Ohren. Sie wollte lieber ins Schwimmbad und schwimmen. Seitdem habe ich relativ wenig Motiviation mit ihr zu telefonieren. Sollte ich Hilfe brauchen, werde ich mich wohl eher bei meiner Tante melden. Da scheine ich ja nicht nur den Status der Enkelkindbrutstation zu haben.
Sonntag Nachmittag war ich sichtlich drauf und dran das meiste in den Garten zu stellen und zu verbrennen. Nervlich sah ich einen friedlichen Mutterschutz winkend an mir vorbeigehen. In der letzten Woche habe ich hier nun die Küche von morgens bis abends versucht zu entrümpeln. Bei den Oberflächen bin ich noch nicht angekommen, aber nun haben wir deutlich mehr Platz in den Schränken und meine Sachen sind zum Teil untergebracht. Der Keller ist nun recht voll mit aussortiertem Geschirr und täglich füllt sich ein Sack voll Müll. Unsere Schuhe haben wir aussortiert und Männe hat mein nicht mehr so schönes Regal zu einem Schuhregal umfunktioniert, zumindest erfüllt es nun einen guten Zweck. Die Kindergardine hängt auch endlich (wir sind beide total begeistert von der Gardine). Und diese Woche heißt es: zur Post, Frauenarzttermine, Krankenkassentermine, dann noch Ummelden meiner Person und meines Autos. Die meisten Versicherungsumeldungen gingen Freitag früh problemlos und schnell.
Zur Rückbildung im Levana habe ich mich auch schon mal vorsorglich angemeldet, da ich, obwohl ich dachte, dass ich früh dran wäre, fast keine Termine zur Akupunktur in der Klinik bekommen hätte. Zumindest für 3 Sitzungen habe ich noch Termine bekommen. Die Unterlagen für Kindergeld, Krankenkasse und Elterngeld liegen hier ausgedruckt und sortiert.
Zumindest ist das Thema Wohnung in Hannover abgeschlossen. Die Wohnung hatte ich letzte Woche Dienstag noch gesäubert und abends den Schlüssel übergeben. Ich bin gespannt, wann mein Vermieter die Kaution überweist. So wie dieser Mensch drauf ist, werde ich wohl mehrmals anrufen müssen (Chaos im Kopf bei dem Kerl).
Auf die Palme hat mich dann letzte Woche meine Mutter gebracht. Erst rief mich meine Tante an und erkundigte sich netterweise nach meinem Befinden und bot mir ihre Hilfe an, sollte es mal zu viel werden. Auf ihre Frage, warum meine Eltern nicht mitgeholfen haben, gab ich erstmal keine Antwort. Beim großen Umzug hätten sie nur alle wirr gemacht. Es wäre mir eine Hilfe gewesen, in der Woche vorher vorbeizukommen und beim Aufräumen (Kühlschrank putzen, Fenster putzen etc.) zu helfen. Nach Meinung meiner Mutter hatte sie aber keine Zeit dafür. Meine Tante hat meine Mutter nun angepflaumt, warum sie mir den nicht mal beim Umzug geholfen hat und teilte mir das mit. Ebenso wie, dass ich es ja nicht wollte. Darauf erwiederte ich nur, dass sie mir an dem großen Umzugstag keine Hilfe sei und es besser wäre, wenn sie vielleicht vorher vorbeigekommen wäre. Ich hätte das ganze mit einen kurzen Stadtbummel verbunden. Sie dachte dann mit, "Naja jetzt ist es ja eh zu spät!" sei die Sache erledigt. Ich erwiederte nur, dass sie mir gerne in der nächsten Woche beim Grundputzen der Wohnung für die Übergabe helfen kann. Dann kamen die unzähligen Ausreden. Am Ende knallte sie mir echt noch die Wahrheit um die Ohren. Sie wollte lieber ins Schwimmbad und schwimmen. Seitdem habe ich relativ wenig Motiviation mit ihr zu telefonieren. Sollte ich Hilfe brauchen, werde ich mich wohl eher bei meiner Tante melden. Da scheine ich ja nicht nur den Status der Enkelkindbrutstation zu haben.
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